Betriebe im Wandel der Zeit

Die Söder GmbH in Oberthulba besteht seit 50 Jahren- Familienbetrieb-

Oberthulba (hsg). 50 Jahre alt wurde am 1. Juli das Unternehmen Dieter Söder GmbH. Der gelernter Huf- und Wagenschmied Otto Söder und seine Ehefrau Erna hoben das Unternehmen 1995 als Schmiede aus der Taufe.

Damit der Firmengründer den Betrieb aufrechterhalten konnte war die Meisterprüfung erforderlich, die Otto Söder im September 1952 vor der Handwerkskammer Würzburg ablegte. Berufserfahrung sammelte Söder auch als Betriebsschmied im Bauunternehmen Ullrich in Elfershausen. Zunächst beschränkte sich die Arbeit der kleinen Werkstatt auf Schmiedearbeiten. Die alten Unterlagen zeigen immer wieder die Anfertigung von Hufeisen und das Beschlagen der Pferde und Kühe auf.
 

Erste Umstellung

Kurz nach der Gründung wurde auch die Fertigung von landwirtschaftlichen Wagen und die Installation von Wasserleitungen aufgenommen. Erster Mitarbeiter war Sohn Heinz, der 1953 die Schmiedelehre bei ihm begann. In der kleinen Schmiede wurden in der Folgezeit weitere Lehrlinge ausgebildet. Zur handwerklichen Arbeit kam später auch der Handel mit landwirtschaftlichen Maschinen. In dieser Aufbauzeit gab es für den kleinen Handwerksbetrieb Tiefen zu überwinden. Als Otto Söder 1971 im Alter von 59 Jahren starb, führte Ehefrau Erna den Betrieb weiter, bis 1973 Sohn Dieter, der im gleichen Jahr die Meisterprüfung im Schlosser Handwerk vor der Handwerkskammer Würzburg ablegte, den Betrieb übernahm. Vorher hatte Dieter Söder für die Betriebsführung eine Ausnahmebewilligung  erhalten.

Erneute Anpassung

Im Laufe der Jahre veränderte sich die Situation in der Landwirtschaft. Die zunehmende Mechanisierung zwang den jungen Unternehmer in seinem Betrieb ebenfalls zu  Veränderungen. Man konzentrierte sich nun stärker auf die Erstellung von Heizungsanlagen und Schlosserarbeiten, wie z. B. Geländer und Eisentore, und konnte damit auch mehr Mitarbeiter beschäftigen.

Der Betrieb wurde wesentlich vergrößert. Gebäude wurden zu weiteren Betriebsräumen umgebaut. Schließlich war aus der kleinen Schmiede eine moderne geräumige Schlosserwerkstatt geworden. Die Kunden waren nicht mehr im Wesentlichen die örtlichen Landwirte, sondern immer mehr die Wohnhausbauer.

Führungswechsel

1968 heiratete Dieter Söder seine aus Thulba stammende Ehefrau Marianne, geb. Gerlach. 1978 legte er die Meisterprüfung im Heizungs- und Lüftungsbau ab und stellte das Unternehmen um. Die Eheleute gründeten im Januar 1980 am gleichen Standort die Dieter Söder GmbH.

Aufgabenteilung

Söder übernahm die technische Betriebsleitung und  kümmerte sich auf den Baustellen um die handwerkliche Arbeit und damit um die Zufriedenheit der Kunden, während EhefrauMarianne als Geschäftsführerin fungierte und

 


Erna Söder

 

 


Otto Söder

 

weitgehend den kaufmännischen Teil des Betriebes abdeckte.

Mittlerweile ist das Oberthulbaer Unternehmen weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannt und wegen seiner guten fachlichen Arbeit geschätzt. Auch die beiden Söhne wurden in den Betrieb mit eingeführt. 2001 übernahmen Robert und Stefan die Betriebsführung. Zwischenzeitlich arbeiten 14 Personen bei Söder. Dipl.-Ing. FH Robert Söder und sein Bruder, der Metallbaumeister Stefan Söder, fungieren heute als Geschäftsführer. Robert Söder ist der technische Betriebsleiter. Stefan Söder legte die Meisterprüfung als Metallbauer im Januar 1996 vor der Handwerkskammer Würzburg ab.

Jung und dynamisch

Die beiden jungen Unternehmer haben heute einen modernen Betrieb und sind kompetente Partner der Bauwirtschaft. Sie arbeiten in den Bereichen Schlosserei, Spenglerei, Sanitärinstallation, Heizunsbau und Solartechnik. Die jüngsten Betriebszweige sind umweltfreundliche Pelletsheizungen und Photovoltaikanlagen. Unterstützt werden die beiden jungen Unternehmer weiterhin von den Eltern Marianne und Dieter, die sich immer wieder im Betrieb nützlich machen.

Ausbildungsbetrieb

Besonderen Wert haben die Söders  in all den Jahren auf die Ausbildung junger Menschen gelegt. 21 Fachkräfte sind so im Laufe der Jahre ausgebildet worden. Von ihnen arbeiten heute noch zehn Personen im Betrieb mit. Herbert Zwecker ist der älteste Mitarbeiter des Unternehmens. Er war 1968 noch von Firmengrüner Ottö Söder eingestellt worden

Saale-Zeitung vom 10. August 2002

 

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